| RTFC Braille-Konverter | |||
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Umsetzung der Voll- und Kurzschrift
Sowohl die Voll- als auch die Kurzschrift setzt auf
dem Basis-System auf und ergänzt dies durch zusätzliche
Kürzungen.
Während bei der Vollschrift nur wenige
einformige Lautgruppenkürzungen wie "AU", "EU", "EI", "CH",
"SCH", "ST", "ÄU" und "IE" Verwendung finden, sind es bei der
Kurzschrift mehrere hundert einformige und zweiformige
Kürzungen.
Hinzu kommt ein Regelwerk, das eine automatisierte
Umsetzung nicht leicht macht, da zahlreiche Ausnahmen und
Wortzusammensetzungen erkannt und regelgerecht abgehandelt werden
müssen. So sind z. B. Kürzungen über Wortfugen hinweg
nicht zulässig. Außerdem dürfen Kürzungen
für ganze Wörter nur in ihrer "sinngebundenen" Bedeutung am
Anfang von Wörtern verwendet werden, sofern deren Aussprache
(Betonung) mit dem allein stehenden Wort übereinstimmt.
Diese grundlegenden Überlegungen gelten in
allen Systematiken, wobei die englische Kurzschrift nur 2
Kürzungsstufen kennt: "Grade 1" (Basisschrift) und "Grade 2"
(Kurzschrift).
RTFC berücksichtigt die Regeln für einen
Wortschatz von 500.000 der häufigsten Wörter. Im Britischen
und Amerikanischen werden die gleichen Kürzungen verwendet. Die
Regeln zur Anwendung der Kürzungen sind im Britischen jedoch
etwas großzügiger, so dass einige der Kürzungen
öfter angewendet werden können als im Amerikanischen. RTFC
berücksichtig diese Abweichungen vollständig.
Um genügend Flexibilität für
pädagogische Zwecke zu gewährleisten, werden einzelne
Klassen von Kürzungen in Gruppen eingeteilt und getrennt
verwaltet. So ist es möglich, die folgenden Kürzungen
unabhängig voneinander zu deaktivieren:
Erstellt: 04.03.2007 15:06 Aktualisiert: 25.06.2009
19:16
Autor: Dipl.-Ing. (FH) W. Hubert Copyright © 2009 Alle Rechte vorbehalten. |