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Änderungsgeschichte des Hypertext Compilers

Version 
Änderungen
7.04 
November 2011
Neu: 
mit der Option "Kopf- und Fußzeilen einrücken oder zentrieren" im Textprofil kann der Inhalt von Kopf- und Fußzeilen um 4 Zeichen eingerückt werden. Falls nur eine Seitenzahl in der Kopf- oder Fußzeile steht, wird sie mit dieser Option zentriert (ersetzt die bisherige Option "Seitenzahlen zentrieren").
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Fremdsprachliche Akzentbuchstaben verwenden" werden Akzentbuchstaben mit den Punktkombinationen aus der Originalsprache umgesetzt. Im Französischen wird damit der Satzpunkt mit der Punktkombination 2, 5, 6 dargestellt.
Neu: 
werden die Braille-Tags für die erweiterten Optionen der Blindenschrift unmittelbar nach den Tags "Fremdsprache für Einschübe" oder "Grad der Kürzung für Einschübe" angegeben, so wirken sie auf die Fremdsprache und nicht auf die Hauptsprache. Damit können Einstellungen wie "Groß-/Kleinschreibung kennzeichnen" oder "Sprachspezifische Zahlensysteme ermöglichen" jetzt auch für die Fremdsprache festgelegt werden.
Neu: 
im Feld für die Eingabe von Lautschrift wird eine Liste der möglichen Laute eingeblendet, wenn man sich mit <Pfeil nach rechts> über das Ende des Eingabefelds hinausbewegt. Die Liste kann auch über die Schaltfläche "Sound" abgerufen werden. Mit der Leertaste wird ein Wortbeispiel zum jeweiligen Laut angesagt. Wählt man einen Laut aus der Liste und drückt die Eingabetaste, wird er ins Eingabefeld übernommen. So können Benutzer, die noch nicht mit der lautschrift vertraut sind, die passenden Laute für ein Wort zusammenstellen.
Bei der direkten Eingabe der Laute können jetzt nur noch Zeichen eingegeben werden, die in der jeweiligen Sprache definiert sind. Hier bei wird entweder gleich das passende zeichen ersetzt oder die Eingabe mit einem Signalton abgewiesen.
Neu: 
die Funktion "Wortliste prüfen" lässt sich jetzt auch über die Standardeinstellungen im Daisy-Menü in Microsoft Word aufrufen.
Über die Option "Diese Wörter zukünftig nicht mehr anzeigen" können die geprüften Wörter in eine Ausnahmeliste übernommen werden, so dass sie bei künftigen Wortlisten nicht mehr erscheinen. Einzelne Wörter können auch mit der Taste <Entf> aus der Wortliste gelöscht und in die Ausnahmeliste übernommen werden. Falls die Wortliste beim Aufruf aufgrund der Ausnahmen leer ist, kann sie mit der Option "Bereits geprüfte Wörter erneut anzeigen" wieder zurückgesetzt werden.
Neu: 
die Braille-Tags für den Bereich "Daisy" wurden um die Optionen "Akronyme buchstabieren", "Zahlenaussprache korrigieren", "Sonderzeichen vorlesen", "Satzzeichen vorlesen", "Zeichenwiederholungen filtern" und "Klammern vorlesen", "Bei Anführungszeichen Stimmen abwechseln", "Bei Leerzeilen Stimmen abwechseln", sowie den Zusatzinformationen für Stimme 2 ergänzt. Außerdem kann mit dem Braille-Tag "Gesprochener Text" bewirkt werden, dass die Sprachausgabe in einem Daisy-Buch nicht den Text aus dem Dokument, sondern andere Texte spricht. Die Sprachausgabe wird im Anschluss an das Tag bis zur nächsten Absatzmarke stumm geschaltet. Der Audioteil und der Volltext eines Hörbuchs können somit unabhängig voneinander gestaltet werden. Das ist dann nützlich, wenn im Volltext Sonderzeichen oder Braillezeichen stehen, die eine akustische Umschreibung erfordern.
Verbesserung: 
die Braille-Tags für Kopf- und Fußzeilentext wirken jetzt bereits dann, wenn lediglich eine Seitenzahl in der Kopf- oder Fußzeile vorhanden ist. Es ist nicht mehr notwendig, den Titel oder eine Überschrift einzuschalten, damit der Kopf- oder Fußzeilentext im Dokument erscheint.
Verbesserung: 
die Standardeinstellungen für die SVOX-Stimmen im Dialog für einen Lexikoneintrag wurden geändert. Jetzt ist das Feld "Lautschrift" direkt angekreuzt und das Feld "Nur ganzes Wort" deaktiviert. Die Rückmeldungen unserer Anwender haben gezeigt, dass sie meist mit der Lautschrift arbeiten und dabei bevorzugt Wortstämme angeben.
Verbesserung: 
die Option "Akronyme buchstabieren" für die Sprachsynthese hatte bislang Vorrang vor den Lexikoneinträgen. Jetzt haben die Lexikoneinträge Vorrang, so dass man einzelne Akronyme auch aussprechen oder mit besonderer Betonung buchstabieren lassen kann.
Verbesserung: 
in Wortkombinationen mit Bindestrich werden die einzelnen Wörter bei der Anwendung der lautschrift jetzt als allein stehende Wörter betrachtet. Somit muss man nicht mehr alle Wortkombinationen wegen eines falsch gesprochenen Wortes als Ausnahme definieren.
Verbesserung: 
wenn einzelne Sonderzeichen in Anführungszeichen gesetzt werden, wird die Bezeichnung für das zeichen vorgelesen. Die Sprachausgabe unterscheidet dabei zwischen dem Bindestrich und dem Minus-Zeichen (geschützter Bindestrich). Wird ein Text in spitze Klammern gesetzt (z. B. wie bei XML-Tags) werden alle Satzzeichen und Sonderzeichen vorgelesen. Dies eignet sich beispielsweise zur Angabe von Tastaturbefehlen in Bedienungsanleitungen.
Verbesserung: 
mit dem Tastaturecho im Eingabefeld für die Lautschrift werden jetzt auch Sonderzeichen wie Apostroph, Komma, Raute usw. angesagt.
Verbesserung: 
Ordinalzahlen in Aufzählungen und Überschriften werden von den SVOX-Stimmen jetzt korrekt angesagt ("Erstens", "Zweitens", "Drittens" usw.). Ebenso Datumsangaben mit vierstelligen jahreszahlen.
Verbesserung: 
besonders kurze Audio-Dateien (kleiner als 20 Sekunden) werden nicht mehr in Phrasen zerlegt. Dies ermöglicht die Verwendung solcher Dateien für Titelangaben und Überschriften in Daisy-Büchern, die oftmals aus einer einzigen Phrase bestehen.
Verbesserung: 
bei der Ansage von Tabellenzellen in Daisy-Büchern werden die Einträge aus der ersten zeile jetzt als Spaltentitel interpretiert, sofern eine der Spalten (mit Ausnahme der ersten) in Fettschrift formatiert wurde. Der Spaltentitel wird jeweils mit Stimme 2 vor dem Inhalt einer Tabellenzelle angesagt. Leere Tabellenzellen werden jedoch nicht vorgelesen bzw. angesagt.
Verbesserung: 
am Ende von Tabellen und Listen, sowie optionalen Inhalten in Daisy-Büchern wird nicht nur das "Ende" angesagt, sondern auch, um was es sich handelt, also beispielsweise "Ende der Tabelle", "Ende der Liste", "Ende der Fußnote" usw.
Verbesserung: 
der eingebaute Screenreader sagt mit der Tastenkombination <Strg+F1> nun auch kurze Hilfetexte zu den einzelnen Optionen in einer Kontrollfeldliste an.
Verbesserung: 
die Geschwindigkeit des Daisy-Generators konnte durch eine bessere Speicherausnutzung und die Parallelisierung von Prozessen um Faktor vier gesteigert werden. Bücher, für die man bislang eine Stunde zur Generierung gebraucht hat, benötigen jetzt nur noch eine viertel Stunde. Diese Geschwindigkeit wird bei Multicore-Prozessoren noch übertroffen.
Verbesserung: 
das Installationsprogramm von RTFC nimmt bei Word 2007 und Word 2010 einige Anpassungen vor, die sich positiv auf die Arbeit mit einem Screenreader auswirken. So werden die Minisymbolleiste, die Livevorschau und der navigationsbereich deaktiviert. Außerdem wird die Symbolleiste für den Schnellzugriff immer über dem Menüband angezeigt.
Verbesserung: 
die Unterstützung für den Screenreader Cobra der Firma BAUM wurde erweitert, so dass jetzt auch die Datei- und Verzeichnislisten in den Programmoptionen korrekt ausgelesen werden. Außerdem wird die Sprachausgabe ab Cobra Version 9.1 automatisch stummgeschaltet, wenn der RTFC-eigene Screenreader aktiv ist.
Bug-Fix: 
die automatische Phrasenerkennung hat bei der Umwandlung mehrerer Audio-Dateien in ein Daisy-Buch immer nur die erste Audio-Datei analysiert und die dabei ermittelten Werte für den Phrasenschnitt auf alle weiteren Dateien angewendet. Das hat bei Dateien mit unterschiedlicher Audio-Qualität und unterschiedlichem Pegel zu schlechten Phrasenschnitten geführt. Jetzt wird jede Datei separat analysiert und mit ihren eigenen Optimalwerten behandelt.
Bug-Fix: 
beim Löschen eines Druckers, der mit einem Netzwerkanschluss verbunden war, wurde der Anschluss nicht mit gelöscht.
Bug-Fix: 
der Alternativtext zu Grafiken, die in den Text eingebettet werden, wird jetzt an der korrekten Stelle in einem Hörbuch wiedergegeben.
Bug-Fix: 
Typografische Anführungszeichen wurden nicht in einen Daisy-Volltext übernommen. Zur besseren Lesbarkeit werden jetzt immer gerade Anführungszeichen verwendet.
Bug-Fix: 
beim Umwandeln von MP3-Dateien ins WAV-Format oder WAV-Dateien ins MP3-Format wurde in seltenen Fällen lediglich der Dateiname per Sprachsynthese angesagt.
Bug-Fix: 
bei Alternativtexten für Grafiken, die Zeilenwechsel enthielten, wurde in Hörbüchern "&#10;&#13;" angesagt und der Zeilenwechsel als solcher nicht berücksichtigt.
Bug-Fix: 
beim Umwandeln mehrerer getrennter Dokumente in Daisy wurde der Titel des ersten Dokuments mit einer falschen Stimme oder gar nicht angesagt.
Bug-Fix: 
bei der Ankündigung von Seitenzahlen in doppelten runden Klammern entsprechend dem E-Buch-Standard der medienzentren wurden die Schwarzschrift-Seitenzahlen und -Seitenwechsel nicht korrekt wiedergegeben, wenn zwischen der Definition der Seitenzahl und dem Ende des Absatzes ein Seitenwechsel in Braille erfolgte.
Bug-Fix: 
in Word 2007 konnte es zu Abstürzen kommen, wenn das Braille- oder Daisy-Menü in der Multifunktionsleiste angeklickt wurde. Dies funktioniert nun unter der Voraussetzung, dass ein aktuelles Service Release von Microsoft für Word 2007 installiert ist.
Bug-Fix: 
Probleme mit der Darstellung und dem Ausdruck des LICH-Zeichens in Blindenkurzschrift unter Windows 7 wurden behoben. Anstelle des LICH-Zeichens wird jetzt ein Unterstrich verwendet.
Bug-Fix: 
der Hypertext-Assistent hat fälschlicherweise auch bei anderen Formaten als "Daisy" und "HTML" ein Unterverzeichnis mit dem Namen des Quelldokuments angelegt. Dieses blieb bei der Umwandlung jedoch leer.
7.03 
März 2011
Neu: 
mit dieser Version bieten wir erstmals eigene synthetische Stimmen zum Erzeugen von digitalen Hörbüchern an. Dabei handelt es sich um die SVOX Corporate Voices von Nuance Communications Inc. Diese Stimmen zeichnen sich v. a. durch eine klare und deutliche Aussprache und einen umfangreichen Wortschatz aus. Da keine synthetische Stimme perfekt ist, bietet RTFC die Möglichkeit, falsch ausgesprochene Wörter auf sehr einfache Weise per Umschrift oder Lautschrift zu korrigieren. Die dabei verwendete SAMPA-Lautschrift basiert auf reinen ASCII-Zeichen und ist leicht zu erlernen und zu handhaben. Die Stimmen sind auch mit Lizenz zum Veröffentlichen von Hörbüchern erhältlich.
Neu: 
diese Version ist für Windows 7 64 Bit, sowie Microsoft Word 2007 und Word 2010 32 Bit freigegeben.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Sound" können kurze Soundschnipsel in ein Hörbuch eingebunden werden. Die Sounddateien im Format .wav oder .mp3 werden wie Text behandelt, d. h. sie bilden jeweils eine eigene Phrase und führen nicht zu einem neuen Abschnitt im Hörbuch wie beim Braille-Tag "Datei". Das Dateiformat ist nicht auf die Samplingrate der verwendeten Stimme beschränkt, klingt aber bei ganzzahligen Teilern oder Vielfachen dieser Samplingrate am besten.
Neu: 
im Aussprachelexikon für die Sprachausgaben können über den Schalter "Sound" jetzt auch Sounddateien eingebunden werden, die als Ersatz für den Text im Feld "Suchen nach" wiedergegeben werden. Hier ist ebenfalls die Angabe von Dateien im .wav- oder .mp3-Format möglich. Die Arbeit mit dem Aussprachelexikon ist damit sehr flexibel geworden: man kann im gleichen Dialog sowohl einzelne Wörter als auch ganze Phrasen, sowie Stille (keine Eingabe für das Ersatzwort) oder Sounds angeben.
Neu: 
im Dialog "Lexikoneintrag" können Ausnahmen für die Sprachausgabe bei den SVOX-Stimmen auch in Lautschrift eingegeben werden. Dazu kann über die Angabe einer Wortklasse auch mit Wortstämmen gearbeitet werden., was die Nutzung des Aussprachelexikons deutlich effizienter macht als bisher.
Neu: 
das Aussprachelexikon bietet jetzt auch die Möglichkeit zum Export und Import von Lexikondateien. Dadurch können z. B. bereits vorhandene Aussprachelexika für die SVOX-Stimmen aus Fremdprodukten importiert werden.
Neu: 
beim Erzeugen von Hörbüchern mit synthetischer Sprache können jetzt auch Atemgeräusche hinzugefügt werden. Dies verleiht den synthetischen Stimmen einen natürlicheren Charakter. Die entsprechende Einstellung wird im Dialog "Audiodateien - weitere Optionen" in der Registerkarte "Sprachsynthese" vorgenommen.
Neu: 
die Gliederungsebene und die Seitenzahl für eine Audiodatei, die als Abschnitt in einem Daisy-Buch verwendet wird, kann jetzt direkt in der Liste der Quelldateien eingegeben werden. Mit <Pfeil nach links> und <Pfeil nach rechts> wird die Gliederungsebene festgelegt, durch Antippen einer Zahl erscheint ein Eingabedialog für die Seitenzahl. RTFC benennt die Dateinamen entsprechend um, wobei die Gliederungsebene mit "$1" bis "$6" angegeben wird und die Seitenzahl hinter einem Zahlzeichen vor der Dateiendung erscheint.
Neu: 
mit dem Menüpunkt "In Audio umwandeln" aus dem Daisy-Menü in Microsoft Word können Dokumente jetzt direkt in MP3 umgewandelt werden (ohne Zusatzdateien für Daisy). Da nach der Umwandlung sofort die Wiedergabe beginnt, kann diese Funktion auch zum Vorlesen von Dokumenten am PC genutzt werden.
Neu: 
mit dem Menüpunkt "Drucken" aus dem Braille-Menü in Microsoft Word können Dokumente in einem Arbeitsgang in Blindenschrift umgewandelt und gedruckt werden. Liegt das aktuelle Dokument bereits in Blindenschrift vor, erscheint sofort der Drucken-Dialog von RTFC. Andernfalls wird die Datei mit den aktuellen Standardeinstellungen umgewandelt. Als Ausgabeformat wird das zuletzt in den Standardeinstellungen gewählte Format verwendet.
Neu: 
die Einstellungen für die Ansicht im Braille-Viewer wurden um den Anzeigemodus "Braillezeile" erweitert. In diesem Modus wird die Normalansicht in Word mit einem Zoomfaktor von 50 % eingestellt, so dass die Blindenschrift auf einer Braillezeile mit den meisten Screenreadern optimal dargestellt wird.
Neu: 
für die Braille-Tags "Kopfzeilentext" und "Fußzeilentext" wurde der Platzhalter "%n" geschaffen, mit dem eine fortlaufende Nummerierung der Braille-Seiten innerhalb einer Schwarzschrift-Seite möglich ist. Da eine Seite im Original-Dokument i. d. R. mehrere Seiten in Blindenschrift einnimmt, kann dies die Orientierung für den Leser erleichtern. Schreiben Sie als Wert für das Tag "Fußzeilentext" beispielsweise "%b-%n", so erhalten Sie als Resultat eine fortlaufende Nummerierung der Schwarzschrift-Seiten in der Form "1-1", "1-2", "1-3", "2-1", "2-2" usw.
Neu: 
beim Navigieren innerhalb der Dialoge werden verschiedene Dialogelemente durch unterschiedliche Sounds angekündigt. Dies erleichtert die Bedienung durch akustische Rückmeldungen. Auf diese Weise kann z. B. der Status einer Checkbox akustisch erkannt werden, bevor ihn ein Screenreader per Sprachausgabe ansagt.
Neu: 
die Zoomfunktion für Dialoge erlaubt jetzt eine bis zu 10fache Vergrößerung, so dass vom aktuellen Dialog nur noch ein stark vergrößerter Ausschnitt sichtbar bleibt. Das gerade aktive Dialogelement wird bei der Tastaturnavigation immer in den sichtbaren Bereich verschoben. Nicht sichtbare Teile eines Dialogs können auch durch Bewegen des Mauszeigers an den Bildschirmrand sichtbar gemacht werden .
Neu: 
RTFC verfügt jetzt über einen eingebauten Screenreader, der alle Dialoginhalte über eine Sprachausgabe vorlesen kann. Dies kann als Alternative zu herkömmlichen Screenreader dienen, da die RTF-eigene Sprachausgabe deutlich mehr kontextbezogene Informationen ansagt als jeder Screenreader. Ebenso kann der eingebaute Screenreader als Eingabehilfe für Anwender verwendet werden, die nicht zwingend auf einen Screenreader angewiesen sind. Dabei ist eine beliebige Kombination mit der eingebauten Vergrößerungsfunktion möglich.
Verbesserung: 
über das Datei- oder Kontextmenü im Windows-Explorer können jetzt auch Dateien mit der Endung .wav oder .mp3 in den Hypertext-Assistent geladen oder direkt umgewandelt werden.
Verbesserung: 
beim Erzeugen von Daisy-Büchern werden jetzt automatisch Seitenzahlen für die Seitennavigation generiert, wenn im Quelldokument manuelle Seitenwechsel vorhanden sind. Vorraussetzung ist, dass die Startseite mit einem Braille-Tag oder über die Angabe der Seitenzahl in doppelten runden Klammern definiert wurde. Diese Verbesserung sorgt für ein einheitliches Verhalten von RTFC bei Braille und Daisy, auch im Hinblick auf die Konvertierung reiner Textdateien.
Verbesserung: 
mit der Option "Akronyme buchstabieren" für die Sprachsynthese werden jetzt auch 2-stellige Toplevel-Domains in Internet-Adressen buchstabiert.
Verbesserung: 
mit der Option "Zahlenaussprache korrigieren" für die Sprachsynthese werden jetzt auch Versionsnummern mit einem Punkt zwischen Zahlen korrigiert. Diese werden von Sprachausgaben gerne mit Uhrzeitangaben verwechselt, obwohl die Uhrzeit im Deutschen mit Doppelpunkt und nicht mit Punkt geschrieben wird.
Verbesserung: 
mit der Option "Zusatzinformation: Listen und deren Gliederung" werden jetzt auch Ordinalzahlen mit Stimme 2 vorgelesen, wenn sie am Anfang von Absätzen stehen, die nicht Bestandteil einer Aufzählung, Nummerierung, Fuß- und Endnote oder Überschrift sind. Außerdem werden Spiegelstriche (Aufzählungszeichen) jetzt mit einem dezenten Signalton wiedergegeben, anstatt diese laut anzusagen.
Verbesserung: 
die Option "Absatzformatierungen aus dem Dokument übernehmen" wirkt jetzt auch innerhalb von Aufzählungen und Nummerierungen auf den linken und rechten Rand. Wenn die Option deaktiviert wird, erscheinen auch alle Aufzählungen und Nummerierungen linksbündig. Der hängende Einzug bleibt dabei dennoch erhalten.
Bug-Fix: 
der Wortlisten-Generator hat die Zeichen "C mit Cedille" und "N mit Tilde" fälschlicherweise als Vokale interpretiert.
Bug-Fix: 
Die Einstellung für die maximale Gliederungsebene wurde nicht korrekt im Textprofil gespeichert.
Bug-Fix: 
in Blindenkurzschrift konnte es zu einer falschen Darstellung von Fußzeilentext kommen, wenn der Text nach der Kürzung ein "ACH"-Zeichen (Punkte 56) enthielt. Außerdem war die Verwendung von Prozentzeichen in einer Überschrift problematisch, da diese im Kopf- und Fußzeilentext fälschlicherweise als Platzhalter interpretiert wurden.
Bug-Fix: 
Aufzählungszeichen in Textdateien, denen außer einem Leerzeichen kein weiterer Text folgte, verhinderten die Konvertierung dieser Dateien. Dabei trat keine Fehlermeldung auf, jedoch wurde auch keine Zieldatei erzeugt.
Bug-Fix: 
bei Quelldateien, die mit Microsoft Word 2007 oder 2010 verfasst wurden, konnte es vorkommen, dass automatische Querverweise oder Stichwörter nicht aufgelöst bzw. gefunden wurden. Der Grund waren diverse Erweiterungen in der RTF-Syntax seitens Microsoft, die jetzt ebenfalls berücksichtigt werden.
Bug-Fix: 
Grafiken, die mit relativen Pfaden über INCLUDEPICTURE-Felder in ein Word-Dokument eingebunden wurden, konnten nicht in den Hypertext übernommen werden, wenn Schrägstriche anstelle von Backslashes im Pfad verwendet wurden oder die Dateinamen Leerzeichen enthielten.
7.02 
Juli 2010
Neu: 
Jetzt können auch Audiodateien als Quelldateien verarbeitet werden. Sinnvoll ist dies besonders zum Erzeugen von Daisy-Büchern oder zum Konvertieren von WAV-Dateien ins MP3-Format. Es ist aber auch möglich, MP3-Dateien erneut zu encodieren, um sie z. B. zu verkleinern (geringere Bitrate) oder MP3-Dateien in WAV zu konvertieren.
Audiodateien und Textdokumente können gemischt werden, um Hörbücher teils mit synthetischer Sprache, teils mit Originaltönen und professionellen Sprechern zu erzeugen.
Neu: 
RTFC hat eine hervorragende vollautomatische Phrasenerkennung, die bei Sprache sehr gut funktioniert und für eine saubere Phrasennavigation in Daisy-Büchern sorgt. Das geht auch mit Musikdateien, ist hier aber weniger sinnvoll, weil keine klaren Gesetze in der Musik herrschen wie bei Sprache, wo Sprecher automatisch längere Pausen zwischen Sätzen machen. Mit der automatischen Phrasenerkennung können Audio-Bücher ohne großen manuellen Aufwand ins Daisy-Format überführt werden.
Neu: 
Für die neuen Audio-Funktionen wurde der Dialog "Sprachausgabe - weitere Optionen" komplett neu entwickelt. Er beinhaltet jetzt 3 Registerkarten: "Sprachsynthese","Audioimport" und "Audioexport". Darin werden die entsprechenden Parameter für diese 3 Kategorien eingestellt.
Die Standardeinstellungen wurden so gewählt, dass sie zu guten Ergebnissen beim Erzeugen von Hörbüchern führen. Es ist also nicht unbedingt notwendig, sich mit den Gesetzmäßigkeiten der Phrasenerkennung oder der Audio-Komprimierung auseinander zu setzen. Für die Umwandlung von Dokumenten in Hörbücher genügt die Auswahl der gewünschten Stimme. Die Möglichkeit zur benutzerdefinierten Einstellung aller Parameter steht dennoch für fortgeschrittene Anwender zur Verfügung.
Neu: 
Es gibt 2 neue Ausgabeformate: "Audiodatei (*.wav)" und "Audiodatei (*.mp3)". Diese entsprechen den bisherigen Formaten "SAPI-Sprachausgabe (*.wav)" und "SAPI-Sprachausgabe (*.mp3)".
Neu: 
Durch die Möglichkeit, Audiodateien als Quelldateien zu verarbeiten, kann man Daisy-Bücher auch ohne Sprachsynthese erzeugen. Dabei wird vorhandenes Tonmaterial wie Vorträge, Hörspiele, aufgezeichnete Rundfunksendungen usw. als Ausgangsmaterial verwendet. Dies kann genutzt werden, um z. B. bereits vorhandene Audio-Bedienungsanleitungen oder Podcasts nachträglich zu daisyfizieren. Die Quelldateien können dabei wie Überschriften in Dokumenten nummeriert werden, um eine Überschrifts-Hierarchie für ein Daisy-Buch vorzugeben, das aus mehreren Audiodateien generiert wird. Zusätzlich oder alternativ dazu können auch Seitenzahlen innerhalb der Dateinamen angegeben werden, um eine Seitennavigation zu ermöglichen.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Datei" aus der Registerkarte "Einfügen" können jetzt auch Audio-Dateien eingebunden werden. In Daisy-Büchern werden Audio-Dateien auf diese Weise auf gleicher Ebene wie der zuletzt generierte Abschnitt eingefügt.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Listenformatierung ignorieren" können Aufzählungen und Nummerierungen linksbündig, ohne hängenden Einzug, umgesetzt werden. In Zusammenhang mit dem Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" ergibt sich daraus die Möglichkeit, Aufzählungen und Nummerierungen mit einem Erstzeileneinzug zu formatieren.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Maß für Erstzeileneinzug" kann die Anzahl Zeichen für einen Erstzeileneinzug festgelegt werden. Dieses Maß wirkt sich auch auf die Einrückung in Verzeichnissen aus. Im Inhaltsverzeichnis bewirkt ein Maß von 4 und höher, dass Überschriften mit Folgezeilen hängend formatiert werden.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Verborgene Ankündigungszeichen anzeigen" werden alle Ankündigungszeichen in Braille wiedergegeben, auch wenn sie im Quelldokument verborgen formatiert wurden. Verborgene Ankündigungszeichen im Dokument tragen dazu bei, dass es weiterhin für Sehende ausgedruckt werden kann, ohne die in der Schwarzschrift ungewohnten Ankündigungszeichen wiederzugeben. In Blindenschrift dagegen können die Ankündigungszeichen für den Leser wichtig sein.
Neu: 
Für die Braille-Tags "Kopfzeilentext" und "Fußzeilentext" wurde der neue Platzhalter "%w" geschaffen, mit dem nachfolgender Text an den rechten Rand der Kopf- oder Fußzeile verschoben wird. Auf diese Weise lassen sich z. B. Seitenzahlen, die mit den Platzhaltern "%b" oder "%p" angegeben werden, rechtsbündig darstellen.
Neu: 
Die grafische Oberfläche von RTFC verfügt jetzt über eine eigene Zoomfunktion, mit der die Dialoge skaliert werden können. Dadurch wird die Nutzung des Programms auf Bildschirmen mit einer hohen Auflösung erleichtert.
Verbesserung: 
Das Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" erzwingt den Erstzeileneinzug auch bei kurzen Zeilen.
Verbesserung: 
Symbole, die über Symbolfelder in Microsoft Word erzeugt wurden, werden in HTML und HTML Help jetzt auch mitten in einem Absatz korrekt umgesetzt.
Verbesserung: 
Als Titel für Daisy-Bücher wird jetzt der Dateiname herangezogen, sofern der Titel weder im Quelldokument noch über die RTFC-Einstellungen definiert wurde.
Verbesserung: 
Fremdsprachliche Einschübe in Hörbüchern (vorübergehender Wechsel auf Stimme 2) sind jetzt auch innerhalb von Überschriften möglich. Außerdem funktionieren fremdsprachliche Einschübe jetzt auch in Daisy-Büchern mit Braille als Volltext. Es wird sowohl das Braille-System der jeweiligen Fremdsprache als auch die gewünschte Stimme zum Vorlesen des Textes verwendet.
Verbesserung: 
Wenn ein Abschnitt in einem Hörbuch lediglich ein PAUSE-Tag enthält, wird er jetzt als nicht leer betrachtet. Auf diese Weise können Sprechpausen zwischen Überschriften eingefügt werden.
Verbesserung: 
Wenn Alternativtexte für Grafiken in einem Dokument über E-Buch-Tags definiert werden, entfallen die Alternativtexte aus den Grafik-Eigenschaften.
Verbesserung: 
Die Ankündigungszeichen für einen Einschub in Mathematikschrift werden am Satzende nicht mehr als solche erkannt. Dadurch kann die Zeichenfolge "Ausrufezeichen-Komma" in korrekter Form als Satzzeichen umgesetzt werden.
Verbesserung: 
Die Menüpunkte für Braille-Tags im Braille- und Daisy-Menü in Microsoft Word werden jetzt auch im Einsteiger-Modus angezeigt (nur bei der Professional Edition).
Verbesserung: 
Werte für die Braille-Tags "Blindenschrift-Seitenzahl" und "Schwarzschrift-Seitenzahl" können jetzt auch mit den Cursortasten (hoch/runter) gewählt werden.
Verbesserung: 
Die Kennzeichnung der Schwarzschrift-Seitenwechsel mit den Punkten "23" in Blindenschrift ist jetzt auch am Anfang einer Überschrift möglich, wenn der Seitenwechsel unmittelbar vor der Überschrift stattfand.
Verbesserung: 
Das Ladeverhalten des Dialogs "Braille-Tag einfügen" im Zusammenhang mit dem Screenreader JAWS wurde deutlich verbessert. Auf langsamen Rechnern konnte es je nach JAWS-Version einige Sekunden dauern, bis der Dialog nach dem Anklicken im Braille- oder Daisy-Menü erschien. Das Verhalten entspricht jetzt dem der übrigen Dialoge (z. B. "Standardeinstellungen).
Bug-Fix: 
Der Status für den Menüpunkt "Braille-Tags anzeigen" aus dem Daisy-Menü in Microsoft Word wird jetzt korrekt angezeigt (aktiviert oder nicht aktiviert).
Bug-Fix: 
Bei Eingabe der Endung ".dvs" für die Zieldatei wird das Ausgabeformat jetzt wieder automatisch auf "Blindenvollschrift" und nicht auf "Blindenbasisschrift" gesetzt.
Bug-Fix: 
Die Zeichen für Rahmen und Linien im Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" werden jetzt auch nach einem Update der Software auf Version 7 korrekt angezeigt und stimmen wieder mit der Darstellung beim Konvertieren in Blindenschrift überein.
7.01 
Januar 2010
Neu: 
Diese Version ist für Windows 7 32 Bit freigegeben. In diesem Zusammenhang wurde das Standardzielverzeichnis direkt ins Benutzerprofil verlegt.
Neu: 
Ein Daisy-Menü in Microsoft Word erlaubt eine einfache Umwandlung des aktuellen Dokuments in Daisy, so wie das bisher schon für die Blindenschrift möglich war. Wer zum ersten Mal mit dem Programm arbeitet, muss lediglich den Menüpunkt "Standardeinstellungen" aufrufen und über den Schalter "Erweitert" die gewünschten Stimmen auswählen. Danach kann die Umwandlung mit den gewählten Stimmen direkt über das Menü durchgeführt werden.
Neu: 
Mit den neuen Ausgabeformaten "Daisy 2.02 DTB mit Braille" und "HTML 4.0 Braille mit CSS" kann der Volltext in Daisy-Büchern und auf HTML-Seiten jetzt auch in Blindenschrift dargestellt werden. Dies erlaubt das Lesen eines Daisy-Buches oder einer Internet-Seite auf einer Braillezeile in Kurzschrift. Im Falle von Daisy-Büchern wird der Text in Schwarzschrift vorgelesen, aber auf der Braillezeile erscheint bei geeigneten Playern der Text in Blindenschrift.
Die Optionen für die Umwandlung in Blindenschrift können über die Schaltfläche "Braille" in den erweiterten Einstellungen für das jeweilige Ausgabeformat gewählt werden.
Neu: 
Im Dialog für die Auswahl der Sprachausgabe kann jetzt über die Schaltfläche "Lexikon" ein Aussprachelexikon für jede Sprache verwaltet werden. Hier ist es möglich, die Aussprache für Satzteile, einzelne Wörter, Teile von Wörtern oder Sonderzeichen zu korrigieren. Jeder Lexikoneintrag kann auf einen bestimmten Stimmenhersteller oder eine bestimmte Stimme beschränkt werden. Standardmäßig gilt ein Lexikoneintrag für eine bestimmte Sprache wie "Deutsch" oder "Englisch". Die Lexika sind nicht auf wenige Einträge begrenzt, sondern können den kompletten Wortschatz einer Sprache aufnehmen, ohne dass bei der Umwandlung ein nennenswerter Geschwindigkeitsverlust bemerkbar ist.
Neu: 
Im Dialog für die Auswahl der Sprachausgabe kann jetzt mit der Leertaste eine Stimmenvorschau (Ansage der Stimmenparameter) abgerufen werden. Dies gilt auch für den Lexikon-Dialog und beim Hinzufügen oder Ändern eines Lexikoneintrags. In den Eingabefeldern für "Suchen" und "Ersetzen" muss der Cursor am Anfang des Feldes stehen, damit die Stimmenvorschau über die Leertaste möglich ist.
Neu: 
Mit der Option "Optionale Inhalte ansagen" kann Stimme 2 auch zur Ansage optionaler Inhalte wie Fußnoten, Kommentare, Randnotizen und Anmerkungen verwendet werden. Dies betrifft nur die Ansage dieser Inhalte und nicht die Inhalte selbst, die bereits in der Version 7.0 mit Stimme 2 vorgelesen werden konnten.
Neu: 
Beim Umwandeln von Dokumenten in Daisy kann jetzt festgelegt werden, welche Teile eines Dokuments als Gruppen in Daisy zugänglich sein sollen. Das können Listen, Tabellen, Grafiken oder Textblöcke sein. Bei einer "Formatkonvertierung" sind die Gruppen abgeschaltet, da manche Player Schwierigkeiten bei der Navigation mit Gruppen haben. Bitte achten Sie darauf, dass die Gruppen in den standard- oder dokumentenspezifischen Einstellungen abgeschaltet sind, wenn Ihr Player keine Gruppen unterstützt. Deaktivieren können Sie diese Optionen in der neuen Registerkarte "Gruppen" im Dialog "Layout".
Die Gruppennavigation kann sehr nützlich sein, wenn Dokumente keine anderen Navigationsmöglichkeiten bieten, weil sie z. B. keine Überschriften oder Seitenzahlen enthalten.
Neu: 
Mit der Zeichenfolge "" kann eine Gruppe für Daisy definiert werden. Diese Gruppe wird unabhängig von den Einstellungen für Gruppen umgesetzt.
Neu: 
Beim Umwandeln von Dokumenten in Daisy oder ein Audio-Format wird bei erfolgreichem Ende ein Sound ausgegeben. Dies ist hilfreich, da die Umwandlung bei größeren Büchern mehrere Minuten dauern kann und man so auf das Ende aufmerksam gemacht wird. Wer den Sound nicht haben möchte, kann die Datei Done.wav im Unterverzeichnis "Sounds" im RTFC-Programmverzeichnis löschen.
Neu: 
Die Braille-Tags für Daisy wurden um das Tag "pause" erweitert, so dass jetzt auch Pausen mit mehreren Sekunden Dauer in einem Daisy-Buch gemacht werden können.
Neu: 
Die Braille-Tags für Daisy wurden um das Tag "Tonhöhe" erweitert, so dass jetzt auch die Tonhöhe einer Stimme geändert werden kann. Allerdings bieten nicht alle Stimmen diese Möglichkeit, so dass eine geeignete Stimme vorausgesetzt werden muss.
Neu: 
Bei den Ankündigungszeichen für Tabellen und Grafiken ist ein neues Meta-Zeichen verfügbar. Mit "\w" wird eine horizontale Linie ausgegeben. Das Zeichen "\w" kann alleine stehen oder von einem Zeichen gefolgt werden, dass die Linienart bestimmt.
Neu: 
Die Standardeinstellungen für die verschiedenen Ausgabeformate werden jetzt im Benutzerprofil gespeichert. Dies hat für Anwender, die als einziger Benutzer auf einem Einzelplatzrechner arbeiten, keine Auswirkung. Jedoch ermöglicht es im Mehrbenutzer- oder Netzwerkbetrieb mit sog. "roaming profiles" zu arbeiten, so dass jeder Benutzer an jedem Arbeitsplatz im Netzwerk die gleichen Einstellungen vorfindet und durch Änderungen nicht die Einstellungen anderer Benutzer überschreiben kann. Dieses Feature kommt vor allem Schulen entgegen, bei denen RTFC in EDV-Räumen oder an mehreren Lehrer-PCs im gleichen Netzwerk installiert ist.
Neu: 
Nun wird auch bei der Umsetzung von Daisy-Büchern der E-Buch-Standard des Arbeitskreises Medienzentren der Bundesfachkommission für die Überprüfung von Lehr- und Lernmitteln für blinde Schülerinnen und Schüler unterstützt. Damit können Fachbücher, die bereits für die Umsetzung in Blindenschrift vorbereitet wurden, unverändert in Daisy-Bücher konvertiert werden. Durch die Umsetzung der E-Buch-Tags ergeben sich für blinde Hörer zusätzliche Informationen über bestimmte Elemente eines Buches.
Verbesserung: 
Bislang konnten Dateien im RTB- oder RTT-Format ("Rich Text Braille" bzw. "Rich Text Computerbraille") nur dann mit RTFC fertig gestellt werden, wenn es sich um Dateien im RTF-Format handelte. Jetzt können auch reine Textdateien mit einer der Endungen .RTB, .RTT oder .NOT (für "Musiknoten") mit RTFC fertig gestellt werden. D. h. der Inhalt der Dateien bleibt unverändert, aber der Seitenumbruch wird von RTFC durchgeführt, falls die Datei nicht bereits druckfertig aufbereitet ist. Dabei ist darauf zu achten, dass Dateien, die bereits Seitenzahlen enthalten, durch die Einstellungen im Textprofil nicht zusätzliche Seitenzahlen bekommen sollten. Das Textprofil muss ggf. entsprechend angepasst werden.
Verbesserung: 
Wenn die Option "Seitenzahlen" im Dialog "Layout" deaktiviert ist, werden Seitenzahlen in einem Daisy-Buch jetzt nicht mehr angesagt. Die Seitenzahlen werden dennoch in das Daisy-Buch übernommen, so dass die Seitennavigation möglich bleibt.
Verbesserung: 
Mit der Option "Zusatzinformationen: Listen und Gliederung" im Dialog "Sprachausgabe - Textbereiche" werden jetzt auch Aufzählungszeichen (Spiegelstriche) angesagt.
Verbesserung: 
Als Bitraten für den MP3-Encoder können jetzt auch die kleineren Bitraten "16 kbps" und "48 kbps" gewählt werden. Mit "48 kbps" kann bei reinen Sprachaufnahmen noch eine gute Qualität bei geringerer Dateigröße erzielt werden.
Verbesserung: 
Beim Erzeugen von Daisy-Büchern mit der Option "Sätze als Phrasen verwenden" im Dialog "Gliederung" wird jetzt die Phrasenlänge überwacht. Wird ein Satz deutlich länger als 15 Sekunden, wird er automatisch in mehrere Phrasen aufgeteilt.
Verbesserung: 
Da Daisy-Bücher ohne Titel nicht zulässig sind, wird für den Titel jetzt immer "Unbenannt" eingesetzt, sofern der Titel weder im Quelldokument noch über die RTFC-Einstellungen definiert wurde.
Verbesserung: 
SAPI-Stimmen mit einer Samplingfrequenz von 11 oder 16 kHz werden jetzt in bestmöglicher Tonqualität wiedergegeben. Da die Audiodateien in Hörbüchern nur mit einer bestimmten Samplingfrequenz erzeugt werden können, sollten ausschließlich Stimmen mit der gleichen Samplingfrequenz innerhalb eines Buches verwendet werden.
Verbesserung: 
Die Option "Trennseite nach jeder Seite" im Dialog "Drucken" wurde zur besseren Verständlichkeit in "Duplexdruck" umbenannt. Die Option erscheint nur bei Druckern, mit denen ein doppelseitiger Ausdruck möglich ist. Standardmäßig ist die Option aktiviert. Wenn sie deaktiviert wird, erfolgt der Ausdruck auch auf einem Duplexdrucker nur einseitig. Technisch wird dies nach wie vor dadurch erreicht, dass eine Trennseite nach jeder Seite eingefügt wird, somit sind alle geraden Seiten (also die Rückseiten eines Blattes) leer.
Verbesserung: 
Bei weitzeiliger Ausgabe in Blindenschrift ("Doppelter Zeilenabstand") wirkt die Absatzkontrolle jetzt nicht mehr auf einsame Zeilen am Seitenende oder -anfang, da bei weitzeiliger Ausgabe ohnehin einsame Zeilen erwünscht sind.
Verbesserung: 
Das Installationsprogramm prüft jetzt, ob eine Office-Anwendung aktiv ist, die bei der Installation nicht aktiv sein darf. In diesem Fall wird eine Meldung mit der Aufforderung ausgegeben, die betreffende Anwendung zu schließen.
Bug-Fix: 
Bei der Verwendung von geschweiften und eckigen Klammern konnte es bei der Umwandlung in reinen Text und Blindenschrift vorkommen, dass die Klammern durch einen Zeilenwechsel vom Wort getrennt wurden. Das wirkte sich besonders im Zusammenhang mit E-Buch-Tags negativ aus, da die Typangabe innerhalb eines Tags oftmals in eckigen Klammern dargestellt wird.
Bug-Fix: 
Beim Import von reinem Text wurden Überschriften nach Seitenwechseln nicht erkannt, wenn die Option "Seitenwechsel beibehalten" für den Textimport aktiviert war.
Bug-Fix: 
Bei der aktiven Silbentrennung konnte es beim Umwandeln in Blindenschrift vorkommen, dass am Ende eines Wortes ein Trennstrich ausgegeben wurde. Dieses Problem wurde im Braille-Modul behoben.
Bug-Fix: 
Mit dem Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" konnte der Einzug für den ersten Absatz in einem Dokument nicht deaktiviert werden.
Bug-Fix: 
Wenn auf einen hängenden Absatz mit Tabulator eine Leerzeile folgte, wurde diese nicht übernommen, auch wenn die Option "Leerzeile nach Absätzen übernehmen" aktiv war.
7.0 
Juli 2009
 
Release von Version 7 mit integriertem Daisy-Generator.
6.24 
November 2010
Bug-Fix: 
in Blindenkurzschrift konnte es zu einer falschen Darstellung von Fußzeilentext kommen, wenn der Text nach der Kürzung ein "ACH"-Zeichen (Punkte 56) enthielt. Außerdem war die Verwendung von Prozentzeichen in einer Überschrift problematisch, da diese im Kopf- und Fußzeilentext fälschlicherweise als Platzhalter interpretiert wurden.
Bug-Fix: 
Aufzählungszeichen in Textdateien, denen außer einem Leerzeichen kein weiterer Text folgte, verhinderten die Konvertierung dieser Dateien. Dabei trat keine Fehlermeldung auf, jedoch wurde auch keine Zieldatei erzeugt.
Bug-Fix: 
bei Quelldateien, die mit Microsoft Word 2007 verfasst wurden, konnte es vorkommen, dass automatische Querverweise oder Stichwörter nicht aufgelöst bzw. gefunden wurden. Der Grund war eine Erweiterung in der RTF-Syntax von Microsoft, die jetzt ebenfalls berücksichtigt wird.
Bug-Fix: 
Grafiken, die mit relativen Pfaden über INCLUDEPICTURE-Felder in ein Word-Dokument eingebunden wurden, konnten nicht in den Hypertext übernommenwerden, wenn Schrägstriche anstelle von Backslashes im Pfad verwendet wurden oder die Dateinamen Leerzeichen enthielten.
6.23 
März 2010
Neu: 
Bei den Ankündigungszeichen für Tabellen und Grafiken ist ein neues Meta-Zeichen verfügbar. Mit "\w" wird eine horizontale Linie ausgegeben. Das Zeichen "\w" kann alleine stehen oder von einem Zeichen gefolgt werden, dass die Linienart bestimmt.
Verbesserung: 
Die Option "Trennseite nach jeder Seite" im Dialog "Drucken" wurde zur besseren Verständlichkeit in "Duplexdruck" umbenannt. Die Option erscheint nur bei Druckern, mit denen ein doppelseitiger Ausdruck möglich ist. Standardmäßig ist die Option aktiviert. Wenn sie deaktiviert wird, erfolgt der Ausdruck auch auf einem Duplexdrucker nur einseitig. Technisch wird dies nach wie vor dadurch erreicht, dass eine Trennseite nach jeder Seite eingefügt wird, somit sind alle geraden Seiten (also die Rückseiten eines Blattes) leer.
Verbesserung: 
bei weitzeiliger Ausgabe in Blindenschrift ("Doppelter Zeilenabstand") wirkt die Absatzkontrolle jetzt nicht mehr auf einsame Zeilen am Seitenende oder - anfang, da bei weitzeiliger Ausgabe ohnehin einsame Zeilen erwünscht sind.
Verbesserung: 
Das Installationsprogramm prüft jetzt, ob eine Office-Anwendung aktiv ist, die bei der Installation nicht aktiv sein darf. In diesem Fall wird eine Meldung mit der Aufforderung ausgegeben, die betreffende Anwendung zu schließen.
Bug-Fix: 
Bei der Verwendung von geschweiften und eckigen Klammern konnte es bei der Umwandlung in reinen Text und Blindenschrift vorkommen, dass die Klammern durch einen Zeilenwechsel vom Wort getrennt wurden. Das wirkte sich besonders im Zusammenhang mit E-Buch-Tags negativ aus, da die Typangabe innerhalb eines Tags oftmals in eckigen Klammern dargestellt wird.
Bug-Fix: 
Beim Import von reinem Text wurden Überschriften nach Seitenwechseln nicht erkannt, wenn die Option "Seitenwechsel beibehalten" für den Textimport aktiviert war.
Bug-Fix: 
Mit dem Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" konnte der Einzug für den ersten Absatz in einem Dokument nicht deaktiviert werden.
Bug-Fix: 
Wenn auf einen hängenden Absatz mit Tabulator eine Leerzeile folgte, wurde diese nicht übernommen, auch wenn die Option "Leerzeile nach Absätzen übernehmen" aktiv war.
6.22 
Juli 2009
Neu: 
Als Anzeigeprogramm für HTML kann jetzt auch der Windows Explorer in den Programmoptionen des Hypertext Assistenten gewählt werden. Dadurch wird nach einer Umwandlung ein Ordnerfenster mit den resultierenden Dateien angezeigt. Sie können die Dateien direkt per Cut&Paste auf Ihre Homepage hochladen.
Verbesserung: 
Das Kürzungsverbot für Blindenschrift wirkt nun auch bei allein stehenden einformigen Kürzungen (Beispiel: die Kürzung "Oder" in "Frankfurt an der Oder" wird nicht verwendet, wenn vor dem "Oder" ein verborgener Unterstrich steht).
Bug-Fix: 
Bei der getrennten Verwaltung von Blindenkurzschrift und Blindenvollschrift wurde das gewählte Textprofil nicht sofort geladen, wenn das Ausgabeformat in den Standardeinstellungen geändert wurde. Dadurch konnten Änderungen in einem Profil nicht unmittelbar für das jeweils andere Format übernommen werden. Ebenso wurden die Vollschrift-Einstellungen nicht für den Menüpunkt "Für Vollschrift vorbereiten" im Braille-Menü von Microsoft Word übernommen.
6.21 
April 2009
Neu: 
Bei den Hypertext-Formaten werden jetzt auch Kommentare im Word-Format umgesetzt. Außerdem können Anmerkungen und Randnotizen als semantisch unabhängige Einheiten in einen Text eingebracht werden, indem man sie mit den entsprechenden XML-Tags kennzeichnet. Da diese Elemente getrennt abschaltbar sind, ermöglicht dies eine Art bedingter Compilierung auf Ebene einzelner Absätze als Ergänzung zu den bereits bekannten Buildtags. Für die Praxis heißt das, dass Sie z. B. eine Textversion ohne Anmerkungen und eine mit Anmerkungen aus derselben Quelle generieren können.
Neu: 
Die Standardeinstellungen für "Blindenkurzschrift" und "Blindenvollschrift" werden jetzt getrennt verwaltet. Dadurch wird es z. B. möglich, die Groß-/Kleinschreibung für die Vollschrift einzuschalten, für die Kurzschrift jedoch nicht.
Neu: 
Mit den neuen Braille-Tags "Doppelter Wortabstand", "Doppelter Zeichenabstand" und "Doppelter Zeilenabstand" kann der Abstand jetzt im Verlauf eines Dokuments umgeschaltet werden.
Verbesserung:  
Die Einstellung "Formatkonvertierung" führt jetzt bei den Formaten "HTML Help" und "Windows Help 4.0" zu praxistauglichen elektronischen Dokumenten, die bereits in einzelne Seiten aufgeteilt und mit einer Volltextsuchfunktion versehen sind.
Verbesserung: 
Die Brailledrucker Impacto Texto und Impacto 600 von der spanischen ONCE werden jetzt vollständig von RTFC über Escape-Sequenzen gesteuert, so dass für die Änderung des Seitenformats beispielsweise nicht mehr die Impacto-Software genutzt werden muss. Sie können die Anzahl "Zeichen pro Zeile" und "Zeilen pro Seite" über das Textprofil in RTFC umstellen und der Drucker passt sich automatisch an. Auch der Ausdruck eines Deckblatts mit Reliefschrift funktioniert nun problemlos.
Verbesserung: 
Wenn ein E-Buch-Tag alleine in einer Zeile steht und dieses bei der Umwandlung aus dem Dokument entfernt wird, bleibt in keinem Fall mehr eine Leerzeile anstelle des Tags zurück.
Verbesserung: 
Seitenangaben in doppelten runden Klammern können jetzt auch direkt am Anfang einer Überschrift gemacht werden.
Verbesserung: 
Seitenangaben in doppelten runden Klammern oder mit dem Braille-Tag "Seitenzahl" können nun auch dazu verwendet werden, Schwarzschrift-Seitenzahlen ab einer bestimmten Position im Dokument auszuschalten. Dazu muss einfach der Wert "-1" als Seitenzahl angegeben werden.
Verbesserung: 
Bei der Angabe von Schwarzschrift-Seitenzahlen in Verzeichnissen wird nun in jedem Fall der Schrägstrich als Trennzeichen zwischen Schwarzschrift- und Braille-Seitenzahl verwendet, falls die Option "Zahlen in gesenkter Schreibweise ermöglichen" ausgeschaltet ist.
Außerdem werden jetzt auch Seitenzahlen größer als 99 in Verbindung mit Schwarzschrift-Seitenzahlen in Verzeichnissen korrekt dargestellt, wenn vor der Braille-Seitenzahl die Schwarzschrift-Seitenzahl in gesenkter Schreibweise erscheinen soll.
Verbesserung: 
Wenn die Option "Rahmen am Seitenende schließen" deaktiviert ist und das Ende eines Absatzes direkt mit dem Seitenende zusammenfällt, entsteht jetzt kein einsamer schließender Rahmen mehr am Anfang der nächsten Seite. Stattdessen wird die letzte Zeile des Absatzes mit auf die nächste Seite übernommen.
Bug-Fix: 
Ein Bindestrich wurde nur dann als mögliche Trennstelle für die Silbentrennung erkannt, wenn er von Buchstaben umgeben war. Dies führte in der Kurzschrift häufig dazu, dass keine Silbentrennung stattfand, weil der Bindestrich von Sonderzeichen für Kürzungen umgeben war.
Bug-Fix: 
Währungsangaben mit einem doppelten Bindestrich am Satzende werden nicht mehr als Ankündigungszeichen für Einschübe in Vollschrift interpretiert (Beispiel: "SF 5.--.").
Bug-Fix: 
Beim Umschalten der Sprache über das Braille-Tag "Sprache" oder einen fremdsprachlichen Einschub wurden die Ausnahmelisten für die jeweilige Sprache nicht geladen.
Bug-Fix: 
Beim Durchreichen unveränderter Zeichen mit verborgenen geschweiften Klammern wurde die schließende Klammer nur am Ende eines Absatzes erkannt.
Bug-Fix: 
Wenn der Zielpfad zum Erzeugen von Dateien einen Punkt enthielt, wurden BRL-Dateien beim Drucken aus Microsoft Word gelöscht anstatt sie zu drucken. Der Ausdruck über den Hypertext Assistent oder das Kontextmenü im Explorer war dagegen problemlos möglich.
6.20 
November 2008
Neu: 
Diese Version unterstützt erstmals den E-Buch-Standard des Arbeitskreises Medienzentren der Bundesfachkommission für die Überprüfung von Lehr- und Lernmitteln für blinde Schülerinnen und Schüler. Damit können Fachbücher, die sog. E-Buch-Tags im Klartext enthalten, in Blindenschrift konvertiert werden. Durch die Umsetzung der E-Buch-Tags ergeben sich für blinde Leser zusätzliche Informationen über bestimmte Elemente eines Buches.
Neu: 
Diese Version arbeitet nun auch problemlos mit dem Screenreader Window-Eyes zusammen.
Neu: 
Bei der Installation von RTFC werden nun automatisch die Hotkeys <AltGr+R> für den Aufruf des Hypertext Assistenten und <AltGr+W> für den Aufruf von Microsoft Word eingerichtet.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Trennlinie" können nun im Gegensatz zu Rahmenlinien auch kurze Trennlinien in den Text eingebracht werden.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Seitenzahlen in Verzeichnissen vertauschen" können Braille- und Schwarzschrift-Seitenzahlen bei den Seitenangaben in Verzeichnissen vertauscht werden. Gleichzeitig wurde die Standardeinstellung geändert, so dass zuerst die Schwarzschrift-Seitenzahl (tiefgestellt) und dann die Braille-Seitenzahl (normal) dargestellt wird. Dies entspricht dem Leitfaden zur Punktschrift-Formatierung der AG Braille im VBS.
Falls die gesenkten Zahlen in RTFC deaktiviert sind, werden Schwarzschrift- und Braille-Seitenzahl durch einen Punkt voneinander getrennt.
Das bisherige Braille-Tag zum Vertauschen der Seitenzahlen in der Fußzeile wurde zur besseren Unterscheidung nach "Seitenzahlen in der Fußzeile vertauschen" umbenannt.
Neu: 
Mit den Braille-Tags "Reliefschrift (groß)" und "Reliefschrift (klein)" können jetzt Texte in Reliefschrift in 2 verschiedenen Größen in ein Dokument eingefügt werden. Die Reliefschrift wird aus normalen Braillezeichen zusammengesetzt und kann dadurch mit jedem Punktschriftdrucker ausgegeben werden.
Neu: 
Für den Ausdruck von Punktschriftdokumenten kann jetzt ein Deckblatt mit Reliefschrift ausgegeben werden. Dies erleichtert das Auffinden eines bestimmten Dokuments zwischen anderen Dokumenten am Drucker. Für diesen Zweck wurde die Schaltfläche "Deckblatt" im "Drucken"-Dialog von RTFC hinzugefügt. Diese Schaltfläche ist im Anwender-Modus nicht sichtbar.
Neu: 
Für die Darstellung von Tabellen wurde das Meta-Zeichen "##" hinzugefügt, mit dem Tabellenzellen wie in einem Tabellenkalkulationsprogramm beschriftet werden können. Dabei werden Spalten mit Großbuchstaben und Zeilen mit Zahlen nummeriert. Diese Art der Darstellung erlaubt den direkten Vergleich mit einer Excel-Tabelle, nachdem sie mit RTFC umgesetzt wurde.
Für die Nutzung des neuen Meta-Zeichens wurden 3 neue Tabellenprofile hinzugefügt: "Tabellenkalkulation", "Tabellenkalkulation eingerückt" und "Tabellenkalkulation treppenförmig eingerückt".
Neu: 
Für den Textimport wurde die Option "Dateiname als Hauptüberschrift übernehmen" geschaffen, die bei völlig unformatierten Texten wenigstens den Dateinamen als Überschrift an den Dateianfang setzt. Das ist vorteilhaft, wenn mehrere Einzeldateien zu einem gemeinsamen Dokument verbunden werden.
Für die Nutzung dieser Option wurde die Voreinstellung "Unformatierten Text importieren" in der Registerkarte "Textimport" in den Programmoptionen hinzugefügt.
Verbesserung: 
Der Importfilter für reinen Text wandelt nun automatisch Entities und Texte entsprechend der Posix-Codierung (UTF-8) um. Dadurch können auch Texte verarbeitet werden, die von Linux-Systemen und anderen Quellen stammen. Zeilenwechsel im MS-DOS-, Unix- oder Macintosh-Format werden automatisch erkannt.
Verbesserung: 
Die Darstellung mathematischer Ausdrücke nach den Regeln der internationalen Mathematikschrift berücksichtigt nun auch Klammerausdrücke und setzt sie korrekt um. Die Darstellung kann durch einen Einschub in Mathematikschrift erreicht werden oder durch eine Umwandlung in Basisschrift, wobei die Option "Rechenzeichen ohne Ankündigungszeichen umsetzen" aktiviert sein muss.
Verbesserung: 
Im Dialog "Textformat" wurde eine weitere Registerkarte namens "Überschriften" hinzugefügt. Die entsprechenden Optionen wurden aus der Registerkarte "Optionen" in die neue Registerkarte verschoben, was den Dialog übersichtlicher macht.
Verbesserung: 
In allen Dialogen mit Registerkarten bleibt der Fokus auf den Registerkarten, wenn man sich mit den Cursortasten von einer Registerkarte zur nächsten bewegt. Dies erleichtert die intuitive Bedienung durch blinde Anwender, da der Fokus nicht sofort auf ein möglicherweise noch unbekanntes Dialogelement wechselt.
Verbesserung: 
Beim Einbinden von Dateien über das Braille-Tag "Datei" werden nun alle Leerzeilen übernommen.
Verbesserung: 
Für die Thiel-Drucker Beta-X und BAX-10, sowie den Once Impacto Texto wurden Escape-Sequenzen hinterlegt, so dass lange Druckaufträge automatisch korrekt abgeschlossen werden.
Bug-Fix: 
Die Kennzeichnung von Schwarzschrift-Seitenwechseln durch die Punkte 23 wurde im Falle von Überschriften im Fließtext erst nach der betreffenden Überschrift gesetzt.
Bug-Fix: 
Bedingte Trennstriche für die Silbentrennung führen nicht mehr zur vorzeitigen Beendigung von Einschüben für einzelne Wörter.
Bug-Fix: 
Beim Speichern von Zieldateien auf einem Netzlaufwerk konnte es aufgrund eines bekannten Sommerzeit-Problems im NTFS-Dateisystem dazu kommen, dass bei bestimmten Dateien keine neue Umwandlung gestartet wurde, obwohl sich die Quelldatei geändert hat.
Bug-Fix: 
Durch die Änderungsverfolgung in Microsoft Word konnte es vorkommen, dass die direkte Angabe von Punktkombinationen in der Form "<ptnnn>" nicht erkannt wurde.
Bug-Fix: 
Wenn das Autostart-Verzeichnis des Benutzers in Microsoft Word so eingestellt wurde, dass es mit dem globalen Autostart-Verzeichnis im Programme-Ordner übereinstimmt, konnten die Word-Add-Ins nicht installiert werden.
Bug-Fix: 
In Word 2007 konnte es bei der Umwandlung von Dateien zu der Fehlermeldung "Aufruf wurde vom aufgerufenen Abgelehnt" kommen. Ursache ist eine Inkompatibilität in der VBA-Schnittstelle gegenüber früheren Word-Versionen.
Bug-Fix: 
Die TrueType-Schrift "Blista Braille Plus (ANSI)" wurde versehentlich mit der schwedischen Brailletabelle codiert. Dadurch wurde die Anzeige auf der Braillezeile und der Ausdruck nicht beeinträchtigt, jedoch erschienen in simuliertem Braille die falschen Zeichen am Bildschirm.
6.12 
Juli 2008
Neu: 
Diese Version wird mit dem neuen Braille-Viewer Version 4.5 ausgeliefert. Dieser Viewer beinhaltet neue TrueType-Schriftarten zur Simulation von Braille für verschiedene Codetabellen. Die Schriftarten berücksichtigen nun auch die Unicode-Zeichen für Blindenschrift.
Die Fonts wurden der Schriftklasse "Unbekannte Schrift" zugeordnet. Die Herstellung von Dokumenten, in denen Text und Blindenschrift gemischt werden, wird wesentlich vereinfacht, indem RTFC Texte dieser Schriftklasse unverändert durchreicht. Durch die Verwendung einer der "Blista Braille"-fonts in einem Quelldokument können bereits gekürzte Texte eingebracht werden, die bei der Braille-Konvertierung mit RTFC unverändert bleiben.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Rahmen" können neben einfachen, doppelten und dreifachen Rahmen nun auch freie Rahmen eingegeben werden. Das bedeutet, dass die Zeichen für die Rahmenteile oben, links, rechts und unten als Parameter direkt angegeben werden können.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Zeichen filtern" können bestimmte Zeichen aus einem Text herausgefiltert werden, d. h. sie werden im nachfolgenden Text nicht mehr wiedergegeben.
Verbesserung: 
Bei der Eingabe von Parametern für Braille-Tags können mögliche Vorgabewerte mit den Cursortasten abgerufen werden.
Bug-Fix: 
Bei der "Home and Student"-Edition von Microsoft Word 2007 konnte es bei der RTF-Konvertierung zu einem Programmabbruch kommen, so dass die Konvertierung immer erst beim 2. Versuch gelang.
6.11 
Mai 2008.
Neu: 
Bei der Installation von RTFC wird eine Verknüpfung mit Microsoft Word in der RTFC-Programmgruppe eingetragen, sofern eine kompatible Version von Microsoft Word auf dem Rechner installiert ist.
Neu: 
Die erweiterten Braille-Optionen können für die Hauptsprache und Fremdsprache unabhängig voneinander gewählt werden. Dazu befindet sich im Dialog für die erweiterten Braille-Optionen und im Dialog für die Braille-Darstellung, Registerkarte "Schriftklassen" eine zusätzliche Schaltfläche "Erweitert". Auf diese Weise sind z. B. Einschübe mit Kennzeichnung der Großschreibung möglich, auch wenn in der Hauptsprache keine Großschreibung aktiv ist.
Neu: 
Mit der neuen Option "Schwarzschrift-Seitenwechsel kennzeichnen" im Textprofil werden Schwarzschrift-Seitenwechsel mit einem allein stehenden Semikolon (Punkte 2, 3) dargestellt. Voraussetzung ist, dass im Dokument Braille-Tags für Schwarzschrift-Seitenzahlen vorhanden sind und ein Seitenwechsel in Schwarzschrift nicht mit dem Seitenwechsel in Braille zusammenfällt.
Neu: 
Mit der neuen Option "Doppelter Zeichenabstand" im Textprofil können Texte in Sperrschrift (mit Leerzeichen zwischen Buchstaben) ausgegeben werden. Dies erleichtert das Ertasten von Wörtern auf einem Punktschriftbogen.
Diese Option ist nur im Expertenmodus verfügbar.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Rahmen" können Rahmen jetzt auch unabhängig vom Dokument eingefügt werden.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Leerzeichen zum Unterstreichen" kann festgelegt werden, ob das Leerzeichen ein gültiges Zeichen zum Unterstreichen von Überschriften und Textzeilen ist oder nicht. Dadurch können Überschriften der Ebenen 1 - 3 wahlweise auch so formatiert werden, dass kein Leerraum zwischen der Überschrift und dem Text bleibt.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Alle Braille-Tags löschen" können jetzt in einem Arbeitsgang alle Braille-Tags aus einem Dokument gelöscht werden. Nicht betroffen sind verborgene Steuerzeichen wie Kürzungsverbot und Wortfuge.
Verbesserung: 
Die Anpassung für Drucker der Firma Enabling Technologies und für den Porta-Thiel wurde um ESCAPE-Sequenzen für das Seitenformat erweitert. Dadurch stimmen Zeilen- und Seitenlänge jetzt nach dem Umschalten von 8-Punkt-Braille auf 6-Punkt-Braille automatisch wieder. Das Seitenformat muss nicht mehr explizit am Drucker eingestellt werden.
Verbesserung: 
Das Programm unterscheidet jetzt zwischen einfachen, doppelten und dreifachen Rahmen.
Verbesserung: 
Ein linker oder rechter Rand im Quelldokument wirkt auch auf Rahmen, so dass Rahmen ggf. nicht über die gesamte Textbreite gehen.
Verbesserung: 
Nach Fuß- oder Endnotentext wird jetzt immer ein Seitenwechsel gemacht.
Verbesserung: 
Einzelne Ordinalzahlen innerhalb von Texten werden aufgrund weiterer Schlüsselwörter jetzt besser erkannt und korrekt in Braille umgesetzt.
Verbesserung: 
Ein Sprachwechsel für fremdsprachliche Einschübe mit Hilfe von Braille-Tags ist jetzt auch innerhalb eines Absatzes machbar. Dadurch können im gleichen Absatz z. B. englische und französische Einschübe stehen.
Verbesserung: 
Beim Aufruf der Kurzschrift-Rückübersetzung aus dem Datei- oder Kontextmenü im Explorer wird bei neuen Dateien jetzt immer eine Formatkonvertierung ins RTF-Format vorgeschlagen.
Verbesserung: 
Beim Ausgabeformat "HTML Help" wird der Dialogschritt für Verzeichnisse nur noch im Expertenmodus angezeigt. Da die Registerkarten im HTML Help Viewer die Hypertext-Verzeichnisse ersetzen, sind Änderungen an den Werkseinstellungen nur selten notwendig (die Werkseinstellungen schließen die Hypertext-Verzeichnisse bei HTML Help aus).
Verbesserung: 
Beim Umwandeln von Textdateien wird jetzt der Dateiname als Titel für das Dokument vorgegeben. Bislang erschien hier als Titel "Windows Hilfe".
Verbesserung: 
In der Konfigurationsdatei Rtfc.ini können jetzt Umgebungsvariablen für Verzeichnis- und Druckerpfade verwendet werden, um den Import in heterogenen Netzwerkumgebungen zu erleichtern. Wenn Sie den Hypertext Assistent aufrufen, wird die Konfigurationsdatei automatisch eingelesen, sofern sie noch nie importiert wurde oder ein neueres Datum hat als beim letzten Import.
Verbesserung: 
Der neue RTFC Braille Viewer Version 4.4 erkennt die Seitenlänge einer BRL-Datei jetzt wesentlich zuverlässiger, wenn keine Seitenvorschübe (Formfeeds) in der Datei vorhanden sind. Bei der Auswertung potentieller Seitenzahlen wird eine Gewichtung aufgrund der Position einer Seitenzahl und des benachbarten Textes vorgenommen, so dass echte Seitenzahlen besser erkannt werden.
Verbesserung: 
Die Option "Trennseite nach jeder Seite" im Drucken-Dialog von RTFC wirkt jetzt auch nach der letzten Seite einer Kopie. Dies erleichtert den Ausdruck mehrerer einseitig bedruckter Kopien über einen Duplexdrucker.
Bug-Fix: 
Beim Umwandeln von Dokumenten im "Rich Text Braille"-Format werden manuelle Zeilenwechsel in Überschriften jetzt auch ins Inhalts- und Stichwortverzeichnis übernommen.
Bug-Fix: 
Escape-Sequenzen zur Initialisierung und Deinitialisierung von Druckern werden bei Druckaufträgen mit mehreren Kopien jetzt vor und nach jeder Kopie ausgegeben. Dies wirkt sich beim Drucker "INDEX 4x4 Pro" positiv aus, wenn mehrere Kopien einer Datei im Broschürendruck ausgegeben werden, deren Anzahl Seiten nicht durch 4 teilbar ist.
Bug-Fix: 
Ein Fehler in der Brailletabelle für den Drucker Btec 100 von Brailletec wurde beseitigt. Dadurch wird bei einem Ausdruck in Computerbraille jetzt auch das französische E mit accent d'aigu korrekt ausgegeben.
Bug-Fix: 
Die Fehler in den Kürzungsprofilen für das Lehrbuch "Drachen haben nichts zu lachen" von B. Neuheuser wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Mit der Option "Datei für Duplexdruck aufbereiten" wurden die Randeinstellungen nicht gespiegelt.
Bug-Fix: 
Bei Verwendung spezieller Umwandlungsmodi wie Großbuchstaben, Einschübe in Vollschrift oder 8-Punkt-Computerbraille in Überschriften wurde das Abkündigungszeichen in Verzeichnissen hinter der Seitenzahl gesetzt. Jetzt erscheint es vor der Seitenzahl und ggf. vor der Führungslinie.
6.10 
November 2000
Neu: 
Diese Version beinhaltet erstmalig die Kurzschrift-Rückübersetzung für die Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch. Die Rückübersetzung ist über den Hypertext Assistent oder direkt aus Word über das Braille-Menü möglich.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Bruchstriche verwenden" kann festgelegt werden, ob Bruchstriche oder Schrägstriche für die Darstellung ganzzahliger Brüche verwendet werden sollen. Durch den Wert "0" können Schrägstriche in Literaturbraille erzwungen werden, wenn das betreffende Dokument keine ganzzahligen Brüche enthält. Der Algorithmus zur Erkennung gegliederter Telefonnummern (mit führenden Nullen) wurde dahingehend verbessert, dass bei Telefonnummern automatisch auf den Schrägstrich umgeschaltet wird.
Neu: 
Im Textprofil gibt es jetzt die Option "Rahmen am Seitenende schließen", die nur im Experten-Modus angezeigt wird. Wenn diese Option deaktiviert wird, werden Rahmen im Gegensatz zum bisherigen Verhalten nicht mehr am Seitenende geschlossen und am Anfang der nächsten Seite wieder geöffnet. Auf diese Weise ist ersichtlich, von wo bis wo der Rahmen in der Schwarzschriftvorlage ging. Dazu passend gibt es ein neues Braille-Tag "Rahmen am Seitenende schließen".
Verbesserung: 
Wenn reine Textdateien als Quelldateien für Hypertext verwendet werden, können manuelle Querverweise nun auch mit den Zeichen "§" (Paragraph) und "$" (Dollar) gemacht werden. Die Zeichen müssen am Anfang eines Wortes stehen. Wie auch sonst bei nicht-verborgenen Querverweiszeichen üblich, müssen Leerzeichen im Verweistext als Unterstriche geschrieben werden. Einzelne Zahlen werden dabei nicht als Querverweistext interpretiert.
Verbesserung: 
Die Beschreibung der Braille-Tags im Dialog "Braille-Tag einfügen" befindet sich jetzt in einem Eingabefeld, das mit allen Screenreadern problemlos ausgelesen werden kann.
Verbesserung: 
Die erweiterten Optionen für 6-Punkt-Computerbraille werden jetzt nur noch im Experten-Modus angezeigt. Dies verhindert, dass die Optionen versehentlich angekreuzt werden und somit eine Übersetzung in Kurzschrift unmöglich machen.
Bug-Fix: 
Bei der Personal Edition wurden Konvertierungsfehler verschwiegen, wenn im Assistent die Option "Assistent nach der Umwandlung beenden" angekreuzt war. Jetzt erscheint auch hier ein Dialog zur Abfrage, ob das Fehlerprotokoll angezeigt werden soll.
Bug-Fix: 
Bei manchen Braille-Druckern an LPT1: konnte es vorkommen, dass ein Ausdruck mit mehr als 80 Seiten abgebrochen wurde, weil die Synchronisation zwischen Drucker und Computer nicht funktionierte.
Bug-Fix: 
Wenn in den Optionen für die Braille-Darstellung, Registerkarte "Schriftklassen" alle Schriftklassen deaktiviert waren, konnten diese nicht mehr aktiviert werden.
Bug-Fix: 
Beim Einsatz des Braille-Viewers in Netzwerken konnte es aufgrund der geringeren Performance zu Problemen mit Microsoft Word kommen, wenn Word zu lange braucht, um eine BRL-Datei zu laden.
6.04 
Juli 2007
Neu: 
Im Textprofil wurde die Option "Datei für Duplexdruck aufbereiten" hinzugefügt. Die Zieldatei enthält dadurch immer eine gerade Anzahl Seiten, wobei die Kopf- und Fußzeilen unverändert bleiben. Die bisherige Option "Gerade Seiten für doppelseitigen Druck aufbereiten" wurde zur Klarstellung in "Gerade Seiten für Duplexdruck spiegeln" umbenannt.
Neu: 
Im Textprofil wurde die Option "Rahmen am Seitenende schließen" hinzugefügt. Diese Option ist nur im Expertenmodus verfügbar. Wenn Sie diese Option deaktivieren, werden Rahmen nicht mehr am Seitenende geschlossen und auf der nächsten Seite neu geöffnet. Somit wird ersichtlich, von wo bis wo der Rahmen in der Schwarzschriftvorlage ging.
Neu: 
Entsprechend der Option "Rahmen am Seitenende schließen" gibt es ein neues Braille-Tag, das die gleiche Wirkung hat (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Zeile unterstreichen" kann eine Textzeile unterstrichen werden, ähnlich wie das bei Überschriften möglich ist. Als Parameter kann das Zeichen für die Unterstreichung eingegeben werden (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Absatzkontrolle" kann ein bedingter Seitenwechsel eingefügt werden, wenn auf der aktuellen Seite nur noch eine bestimmte Anzahl Zeilen frei ist. Dadurch können Absätze über die automatische Absatzkontrolle hinaus auch mit mehr als 2 Zeilen zusammengehalten werden (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Fremdsprache verbergen" können die An- und Abkündigungszeichen für fremdsprachliche Einschübe aus dem Zieldokument entfernt werden. Dadurch müssen die Zeichen nicht mehr manuell verborgen werden, wenn man z. B. eine Vokabelliste schreiben möchte, bei der ein Sprachwechsel bereits aus dem Kontext hervorgeht.
Neu: 
Im Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" kann jetzt eine selektive Umsetzung verschiedener Schriftklassen eingestellt werden. Eine Schriftklasse sind z. B. alle Schriftarten ohne Serifen wie "Arial", alle Schriftarten mit Serifen wie "Times New Roman" oder alle dicktengleichen Schriftarten wie "Courier New". Ein Text, der mit einer Schriftart aus der jeweiligen Klasse formatiert wurde, kann aus dem Dokument ausgeblendet, mit einer anderen Sprache oder mit einem anderen Kürzungsgrad umgesetzt werden. Dies erlaubt u. a. eine einfache Gestaltung mehrsprachiger Dokumente ohne fremdsprachliche Einschübe verwenden zu müssen (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Bei den Optionen für den Textimport können jetzt vorgegebene Einstellungen aus einer Ausklappliste gewählt werden. Die einzelnen Optionen, die darunter zusammengefasst werden, wurden um folgende Einstellmöglichkeiten ergänzt: "Nummerierungen und Aufzählungen erkennen", "Seitenwechsel beibehalten", "Tabellarische Darstellungen erkennen" und "Überschriften aus dem Kontext erkennen". Dadurch ist eine genauere Differenzierung der Import-Optionen möglich.
Verbesserung: 
Bei der Installation von RTFC entfällt nun in jedem Fall die Eingabe eines Zielverzeichnisses. Als Zielverzeichnis wird immer das Unterverzeichnis "Rtfc" im Programmverzeichnis von Windows genommen.
Verbesserung: 
Der Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" wurde in mehrere Registerkarten aufgeteilt, was den Dialog übersichtlicher macht. Der Dialog wurde auch um Vorschaufenster für Rahmen und Tabellendarstellungen erweitert, so dass man bereits vor der Umwandlung sehen kann, wie sich die Einstellungen auswirken (nur für die Professional Edition).
Verbesserung: 
Die automatische Absatzkontrolle wurde im Hinblick auf einzeilige Absätze am Seitenende verbessert. Solche Absätze gelangen nun automatisch auf die nächste Seite, wenn eine Leerzeile vorausgeht.
Verbesserung: 
Beim Drucken in eine Datei wird das aktuelle Verzeichnis angezeigt. Dort wird die Druckdatei gespeichert, wenn kein Pfad eingegeben wird.
Bug-Fix: 
Werden verborgene Ankündigungszeichen für fremdsprachliche Einschübe in Überschriften verwendet, so erscheinen die Ankündigungszeichen auch nicht in der Zieldatei.
Bug-Fix: 
Bei fremdsprachlichen Einschüben mehrerer Wörter in Überschriften, bei denen das Abkündigungszeichen weggelassen wurde, erschien das Abkündigungszeichen in Verzeichnissen erst in der Folgezeile. Jetzt wird es bereits vor der Seitenzahl ergänzt.
Bug-Fix: 
Probleme mit der Silbentrennung und der Darstellung von Zeichenattributen im Zusammenhang mit fremdsprachlichen Einschüben wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Wird eine direkte Punktkombination in der Form "<pt…>" am Anfang einer Aufzählung angegeben erscheint das dadurch erzeugte Zeichen nicht mehr vor dem Spiegelstrich.
Bug-Fix: 
Eine Umwandlung von Dokumenten in Verzeichnissen, für die keine Schreibrechte bestanden, schlug fehl. Jetzt wird das für die Umwandlung notwendige RTF-Dokument in solchen Fällen im temporären Verzeichnis erzeugt.
6.03 
März 2007
Neu: 
Die Anzeigeoptionen für den Braille-Viewer erlauben jetzt auch die Auswahl der Ansicht ("Seitenlayout", "Weblayout" oder "Normal"). Außerdem kann über die Option "Formatierungszeichen ausschalten" gewählt werden, ob eventuell in Microsoft Word aktivierte Formatierungszeichen ausgeschaltet werden sollen oder nicht.
Neu: 
Das neue Braille-Tag "Seitenwechsel ersetzen" kann dazu verwendet werden, um manuelle Seitenwechsel im Dokument durch PAGE-Tags zu ersetzen. Dabei kann die Startseite optional eingegeben werden (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Über den Menüpunkt "Braille-Tag einfügen" im Braille-Menü von Microsoft Word können jetzt auch die Steuerzeichen für Kürzungsverbot, Wortfuge und der Kombination aus beiden eingegeben werden. Das erleichtert die Eingabe dieser verborgenen Zeichen.
Verbesserung: 
Die Programmgruppe wurde neu gestaltet, so dass sie jetzt Untermenüs für Beispiele (für den Aufruf von RTFC über die Kommandozeile) und Dokumentationen enthält. Jetzt ist auch das Handbuch für den Hypertext Assistent als RTF-Dokument vorhanden.
Verbesserung: 
Dieses Modul beinhaltet die Reform der französischen Blindenschrift aus dem Jahre 2006 nach folgendem Regelwerk: "Code de transcription en braille des textes imprimés - Réalisé dans le cadre de l'Accord de coopération pour une uniformisation du braille français", Première édition, Janvier 2006 (nur für das multilinguale Braille-Modul und die Professional Edition).
Verbesserung: 
Beim direkten Start der Konvertierung über den Windows-Explorer wird kein Unterverzeichnis mehr für die Formate Blindenschrift und reiner Text angelegt. Außerdem bleibt der Original-Dateiname für die Zieldatei erhalten.
Verbesserung: 
Wenn das Speichern eines neuen Word-Dokuments vom Anwender abgebrochen oder verneint wird, erscheint jetzt nicht mehr die Fehlermeldung 5020. Stattdessen wird die Konvertierung einfach nicht durchgeführt.
Verbesserung: 
Bei der Konvertierung von Dokumenten mit Word 2007 konnte es zu Problemen kommen, da der Kompatibilitätsmodus von Word 2007 nicht in allen Details so funktioniert wie in früheren Word-Versionen. Jetzt kann RTFC auch mit Word 2007 genutzt werden, jedoch erscheinen Add-Ins wie das Braille-Menü nicht mehr in der Menüzeile, sondern in der Registerkarte "Add-Ins" in der Multifunktionsleiste (blaues Band am oberen Fensterrand).
Verbesserung: 
Die Optionen "Formfeeds …" wurden zur besseren Verständlichkeit in "Seitenvorschub …" umbenannt. Die Option "Aufzählungszeichen aus dem Dokument übernehmen" wurde aus demselben Grund in "Aufzählungszeichen wie im Dokument darstellen" umbenannt.
Bug-Fix: 
Wenn für die Teilkurzschrift in Braille keine der Kürzungsklassen vollständig aktiviert war, konnte es innerhalb der teilweise aktivierten Klassen ("Grau") zu nicht ausgenutzten Kürzungsmöglichkeiten kommen, wenn eine der bereits aktivierten Kürzungen am Wortanfang oder -ende verwendet wurde (nur für die Professional Edition).
6.02 
Dezember 2006.
Neu: 
Im Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" wurde die Möglichkeit geschaffen, Tabellendarstellungen unter einem eigenen Namen zu speichern. Dadurch sind die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus der Verwendung von Meta-Zeichen ergeben, leichter handhabbar. Anwender, die sich über diese Möglichkeiten nicht detailliert informieren wollen, können bereits vorgefertigte Tabellendarstellungen aus einer Ausklappliste wählen (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Der neue Braille-Viewer Version 4.0 ermöglicht im Zusammenspiel mit dem Hypertext Assistent nun die Angabe des Zoommodus und der Schriftart für die Anzeige. Im Zoommodus "Textbreite" wird somit eine effektivere Ausnutzung einer Braillezeile möglich (kleinerer Seitenrand).
Verbesserung: 
Der Dialog zum Anpassen der Braille-Darstellung wurde aus den Braille-Optionen in den Dialogschritt "Textformat" verlagert. Hier können die Einstellungen zur Darstellung von Tabellen, Rahmen und Linien, Grafiken und Zeichenattributen mit dem Textprofil gespeichert werden (nur für die Professional Edition).
Verbesserung: 
Der Dialog für die Teilkurzschrift wurde übersichtlicher gestaltet. Die Schaltfläche "Details" wurde in "Mehr" umbenannt (nur für die Professional Edition).
Verbesserung: 
Der Dialog für die Compiler-Optionen wurde so umgestaltet, dass häufig genutzte Optionen weiter oben stehen.
Verbesserung: 
Da aktuelle Screenreader wie JAWS 7.10 Probleme haben, die Checkboxen in den CheckListBoxen zu erkennen, wurde der Status der Checkboxen zusätzlich im Klartext in die Listen aufgenommen.
Verbesserung: 
Bei Nummerierungen werden jetzt spezielle Listenzeichen wie römische Zahlen oder Buchstaben in HTML umgesetzt (nur für die Professional Edition).
Verbesserung: 
Die Add-Ins für Microsoft Word werden bei einem unattended Setup, bei dem die Seriennummer in der Form "RTFC -setup <Seriennummer>" angegeben wurde, jetzt standardmäßig im globalen "Startup"-Verzeichnis installiert. Dadurch stehen sie allen Benutzern am gleichen Arbeitsplatz zur Verfügung.
Bug-Fix: 
Probleme mit dem Zeilenumbruch im Zusammenhang mit Ankündigungs- und Abkündigungszeichen in Braille wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Probleme mit dem Zeilenumbruch im Zusammenhang mit Bindestrichen in 6-Punkt-Computerbraille wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Fremdsprachliche Einschübe sind jetzt auch in Überschriften möglich und werden im Inhaltsverzeichnis korrekt dargestellt. Verborgene Ankündigungszeichen sind in Überschriften jedoch nicht möglich.
Bug-Fix: 
Wenn ein Dokument mit einer Überschrift begann, auf die eine Aufzählung oder Nummerierung folgte, wurde das erste Aufzählungszeichen verschluckt.
Bug-Fix: 
Im Dialog "Drucker einrichten - verfügbare Drucker" erschien fälschlicherweise ein Druckerhersteller namens "unbekannt". Bei Auswahl dieses Herstellers wurde eine Fehlermeldung ausgegeben.
Bug-Fix: 
Wenn die Werte in den Eingabefeldern für das Seitenformat mit den Cursortasten geändert wurden, blieb die Schaltfläche "Speichern" für das Textprofil ausgegraut.
6.01 
September 2006.
Neu: 
Die Option "Verweise ins Internet in separatem Fenster öffnen" zeigt externe Links in einem eigenen Browser-Fenster an. Dadurch werden Internet-Verweise aus CHM-Dateien nicht mehr im Fenster der HTML Hilfe angezeigt.
Neu: 
Mit der Option "Erste Seite ohne Fußzeile" wird die erste Seite in reinem Text und Blindenschrift ohne Fußzeile ausgegeben.
Neu: 
bei den Braille-Tags "Kopfzeilentext" und "Fußzeilentext" können nun Platzhalter für Überschriften angegeben werden. "%0" für den Dokumententitel, "%1" bis "%9" für die letzte Überschrift der Ebene 1 bis 9 und "%%" für die letzte Überschrift unabhängig von der Ebene. Auch Überschriftsbereiche wie etwa "%%-%%" sind möglich, um die erste und letzte Überschrift auf einer Seite bzw. Doppelseite anzugeben.
Neu: 
"Für Computerbraille vorbereiten" heißt ein neuer Menüpunkt im Braille-Menü von Microsoft Word. Er konvertiert das aktuelle Dokument in 8-Punkt-Braille im Format "Rich Text Braille" analog zu den bereits vorhandenen Menüpunkten für 6-Punkt-Braille.
Neu: 
Ausnahmelisten für Braille im Arbeitsverzeichnis (Zielverzeichnis im Hypertext Assistent) gelten auch für Teilkurzschrift. Die Standard-Ausnahmelisten gelten seit Version 6.0 nur noch bei der Übersetzung in Kurzschrift.
Verbesserung: 
Wenn eine Tabelle in einem Dokument als "verschachtelt" formatiert ist, obwohl keine umgebende Tabelle vorhanden ist, wird diese Tabelle wie eine gewöhnliche Tabelle umgesetzt.
Verbesserung: 
Im Format "Rich Text Braille" werden jetzt alle relevanten Absatzformatierungen aus dem Quelldokument übernommen, falls die entsprechenden Optionen im Textprofil aktiviert wurden.
Verbesserung: 
Bei Rändern und Einzügen findet jetzt eine echte Rundung auf eine Form pro Zentimeter statt, so dass Ränder bereits ab 0,5 cm aus dem Dokument übernommen werden. Hängende Absätze werden jetzt ebenfalls mit einem Mindestmaß von 2 Formen dargestellt.
Verbesserung: 
Es wird kein leeres Deckblatt mehr erzeugt, wenn ein Dokument mit einer Überschrift beginnt.
Verbesserung: 
Bei Ankündigungszeichen für fremdsprachliche Einschübe wird jetzt unterschieden, ob es sich um einen Klammerausdruck in spitzen Klammern ("<...>") oder um einen Einschub handelt, bei dem die schließende Klammer fehlt.
Verbesserung: 
Die bisherige Option "Leerzeilen aus dem Dokument übernehmen" wurde zur besseren Verständlichkeit in "Leerzeile am Ende von Absätzen übernehmen" umbenannt.
Verbesserung: 
Der integrierte USB-Treiber erkennt jetzt das angeschlossene Druckermodell und richtet dessen Einstellungen automatisch ein. Dadurch ist ein echtes "Plug&Play" bei USB-Druckern möglich. USB-Drucker stehen sofort in der Ausklappliste der installierten Drucker zur Verfügung und müssen nicht erst eingerichtet werden.
Verbesserung: 
Der Druckertreiber wurde erweitert, so dass jetzt auch Dateien mit Formfeeds am Zeilenende, die von anderen Programmen erzeugt wurden, korrekt verarbeitet werden.
Bug-Fix: 
Beim Export der Optionen in die Rtfc.ini wurden nicht alle benutzerdefinierten Textprofile exportiert.
Bug-Fix: 
Die Absatzkontrolle bei aufeinanderfolgenden Überschriften in Blindenschrift funktionierte nicht richtig, so dass in diesem Fall unnötig Platz am Seitenende verschwendet wurde.
Bug-Fix: 
Die Seitenzählung beginnt nun in jedem Fall auch bei doppelseitig aufbereiteten Texten immer mit 1.
Bug-Fix: 
Beim Verbinden mehrerer Dokumente in Blindenschrift begann die Seitenzählung der einzelnen Dokumente immer wieder bei "1", wenn die Option "Seitenzahlen ab der ersten Überschrift" aktiv war.
Bug-Fix: 
Wenn innerhalb von Überschriften geschweifte oder eckige Klammern für den Transparenz- oder Eigennamenmodus in Blindenschrift verwendet wurden, wurden sie im Inhaltsverzeichnis nicht korrekt interpretiert.
Bug-Fix: 
Probleme mit Umlauten in Parametern für Braille-Tags wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Probleme mit der Darstellung von Rahmen in Verbindung mit Leerzeilen bei reinem Text und Blindenschrift wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Fehler im Zusammenhang mit dem Aufhebungspunkt 6 in Teilkurzschrift vor den Buchstaben "C", "Q", "X", "Y" und "ß" wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Die Funktion "Seitenumbruch aufheben" aus den Braille-Tags hat nicht immer funktioniert, da die Ansicht verborgener Zeichen nicht automatisch eingeschaltet wurde.
Bug-Fix: 
Wenn leere Dateien ins DOC-Format umgewandelt wurden, konnte es zu einer Schutzverletzung kommen
Bug-Fix: 
Systemhänger, Verlust der Schnittstellendaten und die schlechte Performance bei der USB-Ausgabe wurde beseitigt.
Bug-Fix: 
In Druckerselektion wurde der Drucker erst selektiert, wenn ein Eintrag in der rechten Liste verändert wurde.
Bug-Fix: 
Rechteproblem bei Benutzern mit eingeschränkten Rechten für "All Users" gelöst.
6.00 
Release Dezember 2005.
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Erstellt: 01.12.2010 18:07   Aktualisiert: 01.01.2012 20:03

Autor: Dipl.-Ing. (FH) W. Hubert

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